Jedes qualifizierte Arbeitszeugnis sollte einem Grundaufbau folgen und nachstehende Inhalte aufweisen:

 1. Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Eintrittsdatum, Tätigkeiten/Art der Beschäftigung

2. Unternehmensbeschreibung,

Möglichst mit Bezug auf Tätigkeit Arbeitnehmer

3. Tätigkeitsbeschreibung,

aktivisch z.B. Zu seinen/ihren Aufgaben gehörten folgende Tätigkeitsschwerpunkte, in dieser Tätigkeit übernahm sie/er folgende Aufgaben:

4. Leistungsbeschreibung:

4.1. Arbeitsbefähigung: Können und Wissen:

   Fachwissen, Weiter-Fortbildung

4.2. Auffassungsgabe, Denk- und Urteilsvermögen

z.B. Souveränität, Flexibilität

4.3. Ausdauer und Belastbarkeit

4.4. Leistungsbereitschaft (Wollen)

z.B. Arbeitsmoral, zusätzliche Aufgaben, Mehrarbeit, Engagement, Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft

4.5. Arbeitsweise, Zuverlässigkeit

z.B. gewissenhaft, effizient, zügig, routiniert, selbstständig, strukturiert

4.6. Arbeitserfolg, Arbeitsergebnisse

4.7. Bei Führungskräften zusätzlich

– Anzahl der geführten Mitarbeiter, Führungsstil, Motivation der Mitarbeiter, Delegation etc.

– strategisches/unternehmerisches Denken, Entscheidungsfähigkeit, Initiative, Durchsetzungs-vermögen, rhetorische Fähigkeiten, Kommunikationsstärke, Verhandlungsgeschick, soziale Kompetenz

5. Zusammenfassende Leistungsbeurteilung:

          Sehr gut: stets zu unserer vollsten Zufriedenheit

          Gut: stets zu unserer vollen Zufriedenheit

          Befriedigend: jederzeit zu unserer Zufriedenheit

          Ausreichend: zu unserer Zufriedenheit

          Mangelhaft: bemüht den Anforderungen gerecht zu werden 

6. Sozialverhalten:

Persönliches Verhalten ggü. Vorgesetzten, Kollegen, Kunden/Geschäftspartnern

„zu jeder Zeit und in jeder Hinsicht einwandfrei“..“wegen freundlichen und kollegialen Verhaltens gleichermaßen geschätzt und beliebt“

7. Beendigungsgrund

Das Arbeitsverhältnis endet durch…zum…

Ist der Grund eine Kündigung durch den Arbeitnehmer sollte dies auch drin stehen und mit einem Zusatzhinweis z.B. wenn ein neues Arbeitsverhältnis angetreten wird, “ …um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Gleiches gilt z.B. für eine betriebsbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber, z.B. Aufgrund notwendiger interner Umstrukturierungen musste das Arbeitsverhältnis leider zum …betriebsbedingt gekündigt werden. etc.

 8. Schlussformel:

 Bedauern, Wünschen und Danke: Nicht einklagbar

„Wir danken Frau/Herr für die stets sehr gute Zusammenarbeit und bedauern, mit ihr/ihm eine/n sehr gute/n Mitarbeiter/in zu verlieren. Auf ihrem/seinen weiteren Berufs- und Lebensweg wünsche wir ihr/ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg“.

 9. Datum des Zeugnisses = Datum des Ausscheidens

 10. Unterschrift

– ohne i.V. oder i.A.

– Unterzeichnet durch Vorgesetzen oder Personalchef/Geschäftsführer oder Firmeninhaber